dhonau: mit heruntergezogenen socken |
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Mittwoch, 20. Januar 2010
und das versprechen der erwachung
aufgen. von meiner frau im rodin-museeum zu paris dhonau, 17:19h =zeit war`s ... link (0 Kommentare) ... comment Montag, 18. Januar 2010
dhonau, 20:18h =zeit war`s ... link (0 Kommentare) ... comment Sonntag, 17. Januar 2010
der sich schämende |
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in diesen das kantische ding herausplumpste als ein weltförmchen glaub ich, zum ausdingsen vom – könnte man sagen – (unsichtbaren) welt-teig zur (sichtbaren) welt so eine art ausstecherle so quasi: wer ins nichts ein abstecherle macht, wird mit irgendeinem dings (mindestens zweien) herauskommen irre, nicht – oder? d. h. es gibt (für uns) die welt nur deswegen, weil es etwas gibt (ein ding), das sich von einem (anderen) etwas unterscheidet, so eine art ding-operator, irre, oder? – ich glaub mich zerreißt's gleich, heiland zack d. h. sehen können wir nur deswegen ETWAS, weil wir (zwangsweise) von anderem absehen (entspr. auch der fähigkeit zur sog. komplexitätsreduktion, meint letztlich auch dasselbe, wenn wir von abstrahieren sprechen) der heiland ist ja apropos der ganz-(=heil-)macher, der entdingser der sichtbar geteilten welt hin zur unsichtbar ungedingsten großen EINEN, irre, oder? heil (wie auch: heilig) hat die selbe (indogerm.) wort-herkunft wie engl. hole resp. whole und meint eben: das ganze und - so könnte das spiel fortgesetzt werden - das whole-ganze entspricht dem hole-nichts eines lochs; so sehen wir den tieferen sinn der redefloskel von ALLES und NICHTS, die doch zumeist in ihrem jeweiligen gebrauchszusammenhang darauf rekurriert, daß, wenn etwas für alles gilt, nichts ausgesagt wird und das ist doch großartig, wie wenn wir uns auf einen weitesten weg machten und größtes proviantgepäck mit uns nähmen, um schließlich das entfernteste ziel zu erreichen, indem wir unterwegs all das gepäck verbrauchten und umso leichter würden, je näher wir ans ende kämen. das ende aber ist das ende, weil wir uns "nackt" (= ins gepäcklose) gelebt hätten — ein zustand der existenziellen aufgebrauchtkeit, die uns allerst qualifiziert für den himmel. herr v. scheußenbach von und zu schreit vor vergnügen auf, da ihm all die worte um sein tosendes haupt fliegen | ||
der ding-operator isoliert ein ding durch unterscheidung von anderen heraus, denn obwohl alles mit allem zusammenhängt, erlaubt der ding-operator die wahrneh- mung, untersuchung und bearbeitung von einzelnem, dessen thematisierung als gegenstand (in relation zu herrn von und zu scheußenbach als vertreter der verzweifelten gattung, das ist doch die, welche unter der isolationshaft der individuation, d. i. die teilung der menschen in die einzelzellen [= individuen], leidet) |
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da wir ... LEBEwesen (=geburts- und sterbewesen) sind, sind wir prästrukturierend, bei allem, was wir tun und denken, auf anfang und ende geeicht. im weiteren heißt das, auf herkunft und bestimmung. herkunft steht für disposition, veranlagung, talent, startkapital, handicap; bestimmung für zielvorstellung, schicksal, orientierungs(freiheit), ende, effektivität (unter zielvorstellungen etc.) ja, wir sind als diese lebe(anfang u. ende-)wesen so geprägt, daß wir unter diesem paradigma alles unter anfangs- u. ende-/zielaspekten zu betrachten geneigt sind. auch noch das abstrakte gegenteil des durch anfang und ende begrenzten lebens fällt unter dieses paradigma: nämlich das (ohne anfang und ende) es könnte ja noch ein drittes geben, das sich diesem anfang/ende-schema entzieht, das außerhalb unserer denk- und vorstellungsmöglichkeiten läge, und das unsere begriffswelt vielleicht gerade noch erreichen (unter dem titel des UNDENKBAREN), aber nicht mehr ERFASSEN und UMGREIFEN kann. vielleicht gibt es auch "IN" uns etwas, das uns entzogen bleibt, das uns gleichsam durchzieht, unsere vorstellungs- und wahrnehmungswelt durchbricht, nicht zu unserer gegenstandswelt gehören kann, etwas aber, an das wir in solcher art von bemerkung wie dieser hier heranreichen können, die ein sensorium bemüht, das am rande von wahrnehmungs-, denk- und sprachvermögen operiert, auf das wir uns irgendwie beziehen (können), das uns zugleich KLEIN und MÄCHTIG erscheint; vielleicht ist bei den uns manchmal als SCHWACH erscheinenden menschen [von schwacher (welt-)präsenz sozusagen], und die wir unter dem paradigma herkunft/ziel-effizienz als unzureichend betrachten/werten würden, dieses sensorium ausgeprägter, entwickelter? diese komplexe (= aller effizienz [anfangs-, ursache- u. ziel-, funktions-, wirkungsLOGIK] entzogenen) welt ist vielleicht dem übermächtigen welthaltig-realen GROSSEN vielleicht gerade wegen seiner hohen funktionalität aussichtslos fremd, es sei denn, dieser MACHTmensch hat noch eine verbindung zum david in sich ... | ||
hannibal etwa ist ein ergebnis (auch und vor allem) wie alexander (aristoteles) des avancierten (für diese zeit) coachings. (dazu gehören herkunftsbiotop wie externe (experten-) erziehung (durch seinen spartanischen lehrer) stark ist ein mensch aufgrund derartiger komplexer verdichtungs- und übertragungsprozesse – unter den aspekten, die diesen prozeß in gang setzen, leiten; da es aber keine focussierung gibt, die nicht zugleich auch anderes ausblendet, abdunkelt, marginalisiert, sind wir sogleich auch bei der dialektik von stark/schwach zetbe: ein mensch, der für alle da ist, (ganz gleich, ob das ein antiker held oder ein star der neuzeit ist) wird in seinem nähefeld nur von schwacher präsenz sein können ... hannibal ist von anfang an, sagen wir mal: ein übersozialisiertes, familienfernes gesellschaftliches wesen (im gegensatz etwa zu einem unabgelösten muttersohn, der im familialen sumpf von höchst schwacher gesellschaftlicher präsenz sein wird, während das früh in coachingfeldern vergesellschaftete wesen à la hannibal mit einer öffentlichen überpräsenz sozusagen höchste wirkungsreichweite entwickeln wird); david dagegen verkörpert ein wesen, das aus einer (kleinen, womöglich über ewige zeiten hinweg gleichsam deaktivierten) welt stammt, die aus welchem grund auch immer urplötzlich ("geschleudert") präsenz gewinnt (auch gegenüber scheinbar unüberwindlichen manifesten mächten) |
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