Freitag, 7. Juli 2017






ein torso ist doch, nachdem der mensch — endlich auf zwei beine gekommen, aufgerichtet mit einem blick in die horizontale weite, frei schwingenden armen, mit händen zur freien herstellung, — ein alptraum -

des STEHENS entledigt, der position jedenfalls, die von allen figurationen am schutzbedürftigsten ist, (die viel beschworene menschliche FREIHEIT ist doch "nur" dieser begriff, den die menschen erlangt haben, womöglich gerade weil sie das (durch sich selbst) VERFOLGTE lebewesen schlechthin sind (homo homini lupus; etc.), stellt sich schließlich freiheit als ein schweben heraus, das aber ist die bewegung, in der der torso in seinem abstraktionsprozeß zur allgemeinsten vorstellung (sozusagen: nach hause) kommt — ein torso, weil ohne extremitäten, schwebt, und da das SEHEN erst in der loslösung vom menschlichen auge zur größten leistung gelangt (denken wir an die teilchenbeschleuniger als die sichtbarmachung subatomarer welten), wenn es also aus aller leiblichkeit externalisiert ist. dann ist es aber auch kein wunder (obwohl es ein wunder ist), daß wir den (an)blick des torsos FÜRCHTEN.
natürlich werden Sie jetzt sagen: ICH, ich fürchte keinen torso, schon gar nicht diesen da, der im museum von tausend augen erodiert sein unleben fristet.
tja, kann ich nur sagen, das fürchten will gelernt sein. nicht umsonst erzählt ein bekanntes märchen die geschichte von einem, der auszog, das fürchten zu lernen ...
seien Sie also nicht vorschnell stolz auf diese Ihre furchtlosigkeit


Johann Heinrich Füssli 053



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Montag, 19. Juni 2017



ein gedicht
ist doch kein fahrstuhl mit dem du
rauf und runter fährst ein gedicht
ist eher schon etwas
das über sicht selbst auskunft gibt:
mir geht es gut ich
brauche nur etwas halt
halt: ein gedicht
ist doch kein fahrstuhl mit dem du
rauf und runter fährst ein gedicht
ist eher schon etwas
das über sicht selbst auskunft gibt:
mir geht es gut ich
brauche nur etwas halt
halt: ein gedicht
ist doch kein fahrstuhl mit dem du
rauf und runter fährst ein gedicht
ist eher schon etwas
das über sicht selbst auskunft gibt:
mir geht es gut ich
brauche nur etwas halt
halt: ein gedicht
ist doch kein fahrrad mit dem du
rauf und runter fährst ein gedicht
ist eher schon etwas
das über sicht selbst auskunft gibt:
mir geht es gut ich
brauche nur etwas halt
ein gedicht
ist doch kein fahrstuhl mit dem du
rauf und runter fährst ein gedicht
ist eher schon etwas
das über sicht selbst auskunft gibt:
mir geht es gut ich
brauche nur etwas halt
halt: ein gedicht
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brauche nur etwas halt
halt: ein gedicht
ist doch kein fahrrad mit dem du
rauf und runter fährst ein gedicht
ist eher schon etwas
das über sicht selbst auskunft gibt:
mir geht es gut ich
brauche nur etwas halt


ein gedicht
ist doch kein fahrstuhl mit dem du
rauf und runter fährst ein gedicht
ist eher schon etwas
das über sicht selbst auskunft gibt:
mir geht es gut ich
brauche nur etwas halt
halt: ein gedicht
ist doch kein fahrstuhl mit dem du
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rauf und runter fährst ein gedicht


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Giovanni Bellini Sacra Conversatione
Bellinis Sacra Conversazione in der San Zaccaria (Venedig)


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Dienstag, 13. Juni 2017

r
gesellschaft und synchronisation
Edouard Manet 093
Édouard Manet


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Sonntag, 4. Juni 2017


die gegliedertheit des menschen, die differenzierung und die differenziertheit, die schönen finger und zehen, die knöchel. die schöne schulter unterm langen hals, die sprechenden hände aus einer haltung heraus, alles lässt den monomanischen, monothematischen menschen immer wieder aufs neue das eine sagen, in immer neuer gestalt daherkommend, sodass des immer Einen lange weile alle aufzuregen beginnt — in diesjeniger so gegliederten aussage
Gentileschi judith1
Artemisia
Gentileschi


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Mittwoch, 31. Mai 2017


Simone Martini: Maestà


Simone Martini 060
Sacra Conversazione


Messina.Madona01
Antonello da Messina


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Sonntag, 21. Mai 2017


staunpause — und feuer


Hören Sie, es war, es ist das Feuer. Das Feuer aber, es ist nur ein Wort für etwas, das kein Etwas ist. Es ist mehr als nur der Schmerz der überaufmerksamen Seele, es ist mit und in diesem Wort eine unhörbare Musik, aus der wir alle kommen, das dürfte gewiss sein ..


Der (Vor-)Mensch kommt (in einer spekulativen Phantasie) aus seiner armschwingenden, astgreifenden hominiden Waldwelt, vertrieben durch frühgeschichtlichtliche Dschungelbrände in eine baumarme Steppenwelt. Und das also ist schon von Anbeginn offensichtlich der Fall: Niemand verläßt seine Herkunftswelt einfach mir nichts, dir nichts, sondern es sind katastrophale Umstände, die eine Gattung in Bewegung bringen, gebracht haben — in eine andere Welt hinein, für die "man" nicht vorbereitet ist. Das ist eine evolutionäre Schwelle, die zu überschreiten in Aberzeiten Folgen haben wird:

Alles riecht noch nach verbrannten Pflanzen und Tieren, wenn dieser Urmensch quasi mit arbeitslosen Händen, die nur bedingt zur Fortbewegung taugen, auf dem Boden jener uralten Tatsachen in die Senkrechte auf zwei Beinen zum - Stehen kommt.

In dieser evidenten Spekulation haben wir das neue Lebewesen mit den kugelgelenkigen Schwingarmen, den Greifhänden, seines Mediums beraubt, des Waldes. Es steht. Mit dem Stehen haben wir nun also das Verbum des Menschen par excellence. Aus diesem Stehen und Ent-Stehen zum Menschen und diesem seinem Begriff haben wir jedenfalls eine Spur aufgenommen, die bis in seine Urzeiten zurückzureichen scheint. Mit dem Stehen haben wir einen An-Halt. Auf Dauer kann ein Mensch nur stehen, wenn er Halt hat. Das weist auf die freien, d. h. zunächst nutzlos gewordenen Greifern, den - haltsuchenden, ausbalanzierenden - Händen.
Auch das Staunen hat mit dem Vermögen des Stehens zu tun. Denn Staunen hat sprachgeschichtlich seine Wurzel ebenso im Stehen. Der Mensch er-starrt gleichsam in einem stehenden Blick staunender Augen und ver-steht nicht: Dieses Nicht-verstehen ist die Urform allen Verstehens. Aus diesem Staunen kommt das Verstehen, aber es ist noch nicht geschieden von den Gegenständen des Staunens; das Staunen hat gewissermaßen keine Gegenstände, weil es mit dem Alles-was-es-gibt noch eins ist, solange bis es schmerzt, in dieser Verharrung des stehenden Staunblicks zu sein. Und mit der zurückkehrenden Bewegung der Augen fängt der Mensch an (weiter) zu gehen. Mit dem Gehen kommt gerichtetes Handeln. Das zeitlose Staunen löst sich auf in Raum und Zeit. Erst ist es hier, dann dort - das markiert Raumzeit, nicht wahr?


und daß das STEHEN das Verbum überhaupt ist, nicht nur weil es be-steht, nicht nur, weil es über-steht, nicht nur, weil es in Um-ständen ent-steht etc, sondern insbesondere weil mit dem STEHEN der AUFRECHTE GANG ins spiel kommt und als der Inbegriff menschlicher Disposition letztlich das meint, was wir WÜRDE nennen


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Sonntag, 7. Mai 2017


Roger Fry Una habitacion
Ein Raum in der Second Post-Impressionist Exhibition (Matisse-Raum), 1912:

Roger Fry:
Roger Fry


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Mittwoch, 3. Mai 2017


Johannes Vermeer (1632-1675) - The Girl With The Pearl Earring (1665)
Johannes (Jan) Vermeer (1632-1675): Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge


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Donnerstag, 13. April 2017


Simonettavespucci
Piero di Cosimo: Porträt der Simonetta Vespucci


renaissance-maler   53


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Mittwoch, 15. März 2017


Geburtshaus von Jean-Jacques Rousseau in Genf
Jean-Jacques Rousseau


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Sonntag, 26. Februar 2017


Apollo & Daphne September 2a
Gian Lorenzo Bernini: Apollo und Daphne


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Donnerstag, 23. Februar 2017


briegach'sches schauspiel



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