dhonau: mit heruntergezogenen socken


Montag, 20. Februar 2012


die welt ist eine talkshow von talkshows


das streiflicht der heutigen ausgabe der SZ hat mich, den zweiten chefredaktor der dhonau productions mit dem cognomen TAECHTOE (aus finnougrischem völkerwanderungshintergrund), heute spätmorgens, ein wenig erheitern können, weil es einmal nur mit einer prise esprit aufgeladen und nicht mit voller breitseite ins geistreiche kontor gezielt war, wo es um den neuen hertha-trainer alias rehakles (otto rehhagel) ging, als welcher er die griechische fußballnationalmannschaft mit preußischen tugenden zur europameisterschaft geführt, also ein ding der unmöglichkeit aus dem hut gezaubert hatte, und wohl für längste zeit der letzte deutsche gewesen sein dürfte, der zum ehrenbürger athens ernannt worden ist.
jetzt arbeitet der fußballpensionär in berlin, dem spree-athen, bei einem heruntergewirtschafteten kickerklub, man könnte also sagen, einer paragriechischen unternehmung.

rehakles kommt und grenzt das anstehende problem gleich ein, und zwar derart, daß wir begreifen, wie sehr alle philosophie aus der immer unterrepräsentierten mitte der bevölkerung herkommt. er sagt, zitiert nach dem SZ-streiflicht: "Wenn das Schiff sinkt, und alle müssen helfen — da kann doch der Koch nicht kommen und sagen: 'Ich kann nur die Bratpfanne halten'"

nein, das geht nicht, und otto macht wie immer unmißverständlich klar, daß er der kapitän ist und niemand sonst.

das können griechen jedweden anstrichs überall in der welt gebrauchen: einen, der ihnen das ruder aus der hand nimmt und ihr schiff über stock und stein an allen sirenen vorbei, ja, wohin eigentlich, äh, vielleicht aufs trockene steuert.

wenn sie jetzt auch noch die verständnisvolle dreingabe brauchen, werden wir ihnen den gauck schicken, der wird sie daran erinnern, daß es neben dem sicheren preußisch abgesteckten festland vor allem um die freiheit geht, die aus allen menschen richtige griechen machen kann, und das heißt schließendlich, den lieben langen tag einen lieben langen tag sein zu lasssen und sich von den früchten zu ernähren, die einem das schicksal in den weg gelegt hat, oder so

da haut sich der ausgebrannte mitteleuropäische streßtechniker gleich selber eine backpfeife. er kanns nicht glauben, daß es neben dem erfolgspragmatismus auch noch andere lebensformen geben kann,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, zetbe in der sonne liegen und der welt irgendeine klimakatastrophe erklären wie sich früher die völker den krieg erklärt haben, mein gott, denkt da der grieche in unserem finnougrischen chefredaktor alias taechtoe: sagenhaft, das ist sagenhaft! die welt ist eine talkshow von talkshows, du kannst alles sagen, wenn keiner dir zuhört.



dhonau, 14:11h
=zeit war`s

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