haus am san stefano in bologna
 aufgen. am 9.6.2009
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bolognäse (ein fest eigener art)
wenn wir in der italienischen (zetbe: bologneser) frühsommerhitze die boulevard-arkaden hineinlaufen, o mamma mia! dann bricht wahrscheinlich da oder dort ein verrücktes männlein plötzlich um die ecke, mamma mia! es stinkt zum himmel auf, die augen verschleimt, sturzbetrunken, verwahrlost — es sagt in stummellauten so etwas wie: gehet hin in frieden, ich bin der (un)herr, dein (un)diener, aus eurer mitte hervorgegangen (herausgefallen), um all die eingetrockneten tränen aufzuklauben und ins MUSEO zu schleppen zur allgemeinen besichtigung: sehet her, da haben menschen, von uns gegangen in alter zeit, staub aus den augen gequetscht, weil die vertrocknete seel ach nicht mehr hergeben wollt für die nachfolgende welt, halleluja! das italienisch lumpenmännchen lieget jetzt gar in der pfutzen, die es dorthin gebrunzet hat ... die stadt gibt sich, als ob sich all ihre bewohner in ihrem letzthinnigen verschwinden verwirklichten. oh!
so gibt es viele aus unserer mitte verruckte, die sich in dieser oder jener gestaltwerdung einen raum von eigener machtloser mächtigkeit verschaffen, wo sich qualitäten einschachteln, die auf dem markt nicht verkäuflich sind, ausgeblendet, die nicht weiterkommen wollen, können, die da monolithisch aus ihren tagen abgesondert sind, bar jedes kontextes (einer redet wie irre adresselos an längst nicht mehr wahrgenommenen heerscharen von passanten vorbei ins all hinein) – und ihre nachricht in ferne zeiten tragen, die von uns künden werden unter vorzeichen, von denen wir noch gar nichts wissen können ... |
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hyperions schicksalslied
| | Ihr wandelt droben im Licht
Auf weichem Boden, selige Genien!
Glänzende Götterlüfte
Rühren euch leicht,
Wie die Finger der Künstlerin
Heilige Saiten. | | |
Schicksallos, wie der schlafende
Säugling, atmen die Himmlischen;
Keusch bewahrt
In bescheidener Knospe,
Blühet ewig
Ihnen der Geist,
Und die seligen Augen
Blicken in stiller
Ewiger Klarheit. | |
Doch uns ist gegeben,
Auf keiner Stätte zu ruhn,
Es schwinden, es fallen
Die leidenden Menschen
Blindlings von einer
Stunde zur andern,
Wie Wasser von Klippe
Zu Klippe geworfen,
Jahr lang ins Ungewisse hinab. | v. friedrich hölderlin
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das mediale "tier"
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