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herr von scheißenbach ist heute wieder unerträglich, wie sein nachbar sagen würde, das ist herr von scheißenbach selber, ja, er ist sein eigener nachbar, ob Sie's glauben oder auch nicht, unerträglich, wiederholt er in dieser seiner nachbar-manier zu sich selber und schaut sich in seinem lieblingsspiegel an, der tatsächlich im hausaufgang an der wand hängt, ein zerbrochener und von einigen absprengseln schwarz gefleckter spiegel, der nur deswegen im hausaufgang hängen darf, weil er den hausmeister bestochen hat mit der zusage, ihn nicht mehr in fatale gespräche zu verwickeln. unbelievable. und jedesmal wenn die aparte dicke vom ersten stock mit dem noch aparteren parfum die treppe runterrollt in parterre, an der von scheißenbach'schen wohnung vorbei, stürmt der freiherr heraus und schaut in diesen ziemlich unmotiviert dahängenden spiegel und zupft sich im gesicht herum und macht und tut, als wollte er sich wieder mal dem aussichtslosen unterfangen stellen, aus SEINEM TYP etwas zu machen. nun geschah es neulich, daß die dicke, die nebenbei gesagt wirklich attraktiv ist, nicht wie sonst an von scheißenbach vorüberrauschte, sondern zur allgemeinen verdutzung der übrigen nachbarschaft, die über diverse spione am geschehen anteil nahm, stehenblieb und über herrn von scheißenbachs schulter in besagten spiegel hineinflötete, guten tag, herr von und zu scheißenbach aus scheißenbachhausen! da fiel der spiegel von der wand herunter und zerbrach in tausend scherben, als wollte er der hier vor sich gehenden geschichte rechtzeitig den garaus machen.
jahre später kann es immer noch sein, so dann und wann, daß der herr von und zu im hausaufgang, da und dort, die eine oder andere klitzekleine scherbe findet, die er dann aufhebt und in seine wohnung schleppt und in ein eigelbes album klebt, so als wollte er endlich aus ALLEM, sagen wir, aus SEINEM LEBEN eine plausible geschichte werden lassen ...