(hvs-21) herr von scheußenbach redet sich auf und davon
das vergegenwärtigen ist ein wieder holen eines abwesenden. alles, worüber wir sprechen, ist nicht da; selbst, wenn es heißt, über anwesende soll nichts gesagt werden, kommt durch das in den blick genommene vergehen etwas ins spiel, das dem anwesenden abwesenheit nachweist; denn wäre dieser da da, sagt herr v. scheußenbach, würden wir nicht etwas von jenem haben, hallo, das nur entfernt stimmt. glauben Sie mir, sagt er zu den versammelt verlorenen, die geister, von denen wir in ehrfurcht reden, sind nicht weniger weg, als ihr da. herr v. scheußenbach kugelt sich. noch nie sind ihm die eigenen reden so davongeeilt. es blieb ihm nur das nachsehen.
herr v. scheußenbach frißt sich an sich erinnernd selber auf
(hvs-20) herr von scheußenbach weint provisorisch sozusagen aus verlegenheit
herr von scheußenbach ist ein mensch, der alles, was ihm begegnet, unter der fahne des provisorischen auf sich zusegeln sieht; d.h. etwas kommt da in ein durchaus scharfes bild und bleibt doch auch schemenhaft, unwirklich, ist auch schließlich nicht vollkommen zur anwesenheit gebracht. und wenn es dann endlich vorübergegangen ist, ist es demzufolge auch nicht wirklich und vollkommen weg. dadurch kommt es aber vollkommen ins phantomhafte; es fängt an, weh zu tun – das ist das sentiment, welches dem versuch gleichkommt, sich an diesem nie gewesenen etwas festzuhalten. herr v. scheußenbach weint, um der logik dieses adventischen problemkreises gerecht zu werden. er ist ein handwerker sozusagen des emotionalen ausdrucks. herr von scheußenbach spuckt jetzt auf den boden vor sich hin, schaut in eine imaginäre ferne, um zeit zu gewinnen. er will einfach nur da sein. für alle fälle.
warum stellen sich menschen in und durch kunst dar, warum treiben sie wissenschaft, warum erzählen sie sich ihre geschichte(n), warum spielen sie (zetbe fußball)?
stellen sich mnschn treiben schaft, ählen geschchte(n), (zetbe fuß)?
warum stellen sich menschen in und durch kunst dar, warum treiben sie wissenschaft, warum erzählen sie sich ihre geschichte(n), warum spielen sie (zetbe fußball)?
vielleicht, um aus den tausend möglichen antworten, die es auf diese fragen gibt, eine eher entlegene variante auszuwählen: weil sie sich atmen hören ..., nachdem sie die beine in die hand genommen haben ...; dieses atmen kommt also in die mache: wird musik, wird sprache, wird sich-atmen, meditation, versammlung etc. ...
in und durch kunst dar, warum treiben zetbe fußball)?
zwischen "auseinandergerissenen" teil chen spannen sich felder auf; die teilchen tragen trennungsladung [ausdehnungsprozessor]
[kuː]
"Qoph ist ein Konsonant, der sich von der stark stilisierten Darstellung eines sitzenden Äffchens mit herabhängendem Schwanz herleitet. Im Griechischen wurde daraus der Buchstabe Qoppa, der aber nur für seinen Zahlwert 90 beibehalten wurde. Lateinische Entsprechung: Q."(aus wikip. "Phönizische Schrift")
"Eine rationale Zahl ist eine Zahl, die als Verhältnis (lateinisch ratio) zweier ganzer Zahlen dargestellt werden kann. Die genaue mathematische Definition beruht auf Äquivalenzklassen von Paaren ganzer Zahlen. Die Menge aller rationalen Zahlen wird mit dem Formelzeichen \Bbb Q (von „Quotient“) dargestellt."(aus wikip. "Rationale Zahl")
"Es gibt zwei experimentelle Methoden, den Wert einer Ladung q zu bestimmen. Die eine geht von der Definition der elektrischen Feldstärke E aus. Dazu misst man die Kraft F auf einen geladenen Testkörper in einem bekannten Feld und bestimmt q aus folgender Beziehung
selbstmord fällt unter BEARBEITUNG und entspricht der LÖSCHUNG
der mensch ist mensch, weil er sich auf sich beziehen kann: das ist auch das, was wir sein SELBST-SEIN nennen. ein ausdruck davon ist sein (SICH-SEINER-)SELBST-BEWUSST-SEIN. der mensch hat zugriff auf sich selbst, er sagt ICH, zetbe ICH LEBE; ICH BIN ENDLICH; diese aussagefähigkeit ist die propositionelle kraft des sich in sprache realisierenden bewußtseins, das, was wir auch vorstellung (=vor sich hinstellen) nennen können. so gesehen ist SELBSTMORD eine variante des SELBSTBEZUGS (oder: der SELBSTBEARBEITUNG. der mensch hat im bewußtsein, einmal sterben zu müssen, zuendezugehen; daraus leitet sich schon die möglichkeit des SELBSTBEARBEITUNGSTIERS MENSCH ab, sein ende selbst bestimmen zu wollen.
natürlich steht diese möglichkeit der bearbeitung, des selbstbezugs im zusammenhang mit ..., in übereinstimmung mit ..., in konkurrenz zu ..., im spannungsfeld zu ..., im anschluß an ... (beachte hier besonders die präpositionen oder verhältniswörter) oder auch anderen möglichkeiten der (selbst)bearbeitungen, der anschauungen, der meinungen und was es da sonst noch an aussagen, äußerungen etc. gibt