die strukturiende kraft der NATURZYKLEN

(s. wikip. unter steinbock)
| | der begriff des sternzeichens bezieht sich auf die WIEDERHOLUNG, welche wir wiederfinden im mondzyklus (um die erde) und im erdzyklus (um die sonne).
die KREISBEWEGUNG ist ein inbegriff von wiederholung.
im wort zyklus ist WIEDERHOLUNG schon eingeschlossen als ein PRINCIPIUM alles LEBENS: die besagten zyklen bedeuten für uns tag/nacht – monat – jahr(eszeiten); bedeuten wiederholung im sinne von steter erneuerung, aber auch STRUKTURIERUNG.
[systemische] wiederholung entspricht dem, was wir in anderen zusammenhängen zwang zur wiederholung nennen. sie enthält an sich schon den begriff der struktur (und von gesetzmäßigkeiten, das sind strukturmerkmale). die idee also des STERNZEICHENS oder TIERKREISZEICHENS bedeutete unter diesen allgemeinsten aspekten zunächst nur, daß die entstehung von jedem LEBEN auch unter der strukturierenden kraft der NATURZYKLEN zu betrachten sind – und diese idee ist insofern zwingend oder wenigstens von hoher evidenz. wie diese idee aber kultiviert wird, welchen bedürfnissen sie sich unterordnet etc. ... — das natürlich steht aber auf einem ganz anderen blatt | |
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scheiß auf lob!
| | sagte der abt des bernhardiner klosters und mißbrauchte sich einfach weiter.
wer mich lobt, will nur gerettet werden. aber ich rette jeden, der noch nicht so weit ist. die anderen sind schon gerettet. vor meinem lob, das da lautet:
"du bist zu gut für diese welt. sterbe!" | |
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idiot und genie jean-paul sartre zu flaubert
sartres flaubert-studie "L'Idiot de la famille"
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wider die allgemein verbreitete sucht gelobt werden zu wollen
am dienstag, den 23. märz, stand ein bemerkenswerter artikel in der süddeutschen, den ich jetzt leider nicht mehr zur hand habe. darin wird das mittel des lobes in der erziehung in unseren breitengraden mit großem argwohn gesehen. in der grassierenden allgemeinen bereitschaft nämlich zum schnellen, vermeintlich motivierenden lob für unsere kinder bei allen auch noch so nichtigen anlässen werde vor allem nicht die fähigkeit zur selbsteinschätzung geschult. ganz im gegenteil. die kinder brauchen ihre erzieher aber auch, weil sie von ihnen lernen sollen, ihr verhalten nicht nur nach kurzfristigem applaus und schnellem zuspruch auszurichten. das ist eine grundvoraussetzung für jede entwicklungsförderung. und dort, wo etwas gut ist, wo etwas unterstützenswert ist, reicht ein kleiner verstärker aus.
dhonau erinnert sich an einen weihnachstabend vor versammelter großfamilie, an dem der jüngste, ein sohn einer cousine, seine alle quälenden künste zur aufführung brachte. kaum war er zum erlösenden ende gekommen, stimmte sofort ein chor der verwandten ins loblied an, wie schön das doch gewesen sei. dabei war es fürchterlich, ganz fürchterlich. nicht so sehr deswegen, weil der junge künstler die ohnehin schon allgemein abgenudelten gitarrenstandards so wurschtig und lieblos vor sich hin stammelte, sondern weil diese unmotiviertheit noch von der allgemeinen reaktion an unterschwelliger gleichgültigkeit übertroffen worden war. auf solche weise etabliert sich von einer nichts mehr verlangenden erziehung lieblosigkeit und indifferenz in "positiven" verkleidungen zur allgemeinen verkehrsform. eine erziehung unter diesen vorzeichen bringt eine gemeinschaft hervor, die auf dauer nur noch darin besteht, keinen mehr mit einem offenen wort zu behelligen. so wird dem volkssport gefrönt: jeder verarscht jeden, so gut es geht. die bereitschaft sich zu besülzen kann da und dort auch in den blog-gemeinden ausgemacht werden. einer besucht den anderen mit einem lob in der tasche, wohl auch in der hoffnung, die zahl seiner freunde und anhänger dadurch zu erhöhen. der verzicht auf umarmende lobgesten bedeutet ja nicht gleich, keinen respekt mehr voreinander zu haben. umgekehrt wird unter "kritisch" oft verstanden, andere mit tadel zu begegnen und etikettierenden abwertungen zu belegen. das kann es aber auch nicht sein, meine ich. die beiden erziehungsregister lob und tadel taugen in ihren rigiden gestalten nicht wirklich, um erwachsene kommunikation zu organisieren. viel wichtiger wäre es, feedbacks zu geben, die wahrnehmungen, beobachtungen, auffälligkeiten, fragen, assoziationen, persönliche empfindungen zum inhalt haben, die der oder die andere durch sein tun und schaffen auslösen, als benotende etikettierungen zu verteilen, seien es jetzt artigkeiten oder abwertungen. |
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