tage vor und im spiegel
| |   | | | | natürlich gibt es tage, da ist man ganz klein da will man sich verkriechen andererseits, wenn man schon ein wenig in die jahre gekommen da sind diese tage, wie andere auch, von einer gewissen geläufigkeit da sind eben diese tage mehr oder weniger erzählte, bezeichnete, mehr oder weniger begriffene tage jaja, da weiß man, klar, irgendwie gehts immer und immer und wenn man dann mit dieser bemerkung angekommen hier dann steigt sofort ein anderes problem, ein anderes thema auf: wie nämlich aus all diesen geläufigkeiten, gesagtheiten, erlebniskommentaren erlebnisetiketten herauskommen, wie all das abstreifen, um in dieser oder jener situation ganz unbewaffnet, unbefangen zugleich weit und drin zu sein. und schon wenn sich diese frage so stellt, wie sie sich hier stellt will ich, der ich hier als dhonau um eine dhonaufreiheit kämpfe, alles, nur keine antwort mit dieser frage mußt du umgehen wie ein kleines schätzlein, das du hegst und pflegst — viel leicht und das du vor dir selbst und vor anderen schützt. so oder so ähnlich
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(hvs-60) eine welt aus sätzen
| |  | | | | SIGNORE STEFANO SIGNORETTI schaut in die runde, schaut die runde ab, sieht so herum, als würde er jeden einzelnen meinen mit dem, was er jetzt gleich sagen würde. "meine lieben, wir alle sind unterwegs, nein nicht in einem fort (oder pmw, haha hahaha ...), nein, manchmal stehen wir irgendwo herum mit aufgekrempelten ärmeln und bauen ein haus oder backen einen kuchen, als würde hier eine art endstation sein, wir fangen an uns einzuwohnen, einwohner zu werden, aus dem haus zu gehen, durch den eigenen garten, der nur ganz allein uns gehört, als wollten wir damit sagen, es reicht nicht, allein zu sein, man muß es auch dokumentieren durch eigentum und eigentümlichkeit. das muß festgehalten werden, also wird ein portraitist bestellt, der uns unsere merkmale an die wand malt, damit wir sehen, daß das wohnen wie ein schatten ist, den man sozusagen im 3D-verfahren zum generalmöbelstück macht, eine art parallellwelt, in die man wie in ein museum gehen kann, um sich vorstellen zu können, wie die welt einmal sein wird, wenn man selber längst schon das zeitliche gesehen hat ..." signoretti hat einen plötzlichen schweißausbruch bekommen, wischt sich die soße mit seinem kavalierstuch von der stirn und denkt, mein gott, heute hab ichs aber wieder mal heftig, und so wischt er sich immer emsiger im gesicht herum, so als könnte er sich selber ausradieren und auf die art ungeschehen machen. heilandzack, denkt er fluchend, heilandzack ...
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an der piazza dei signori von padua

an der piazza dei signori eine der häuserfassaden hinter dem wunderschönen palazzo ragione (nicht im bild), in dem die "vernunft(=ragione)", sprich das recht waltet oder gewaltet hat, ein gebäude der comune
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der noch viel ...
 | | ... schönere arkadengang. die instandhaltung der historischen stadtarchitekturen wie vieles, was die altitalienische kultur überliefert, ist nicht "gelackt", sondern "patina-sensibel"; der anteil der alten gebäude an witterung, "gelebtem leben" und gebrauch ist hier (noch) nicht nivelliert worden
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unterwegs in padova

auf dem weg ins zentrum, der altstadt von padua, durch eine der schönen arkadengassen von unserem hotel in der via beato pellegrino hier durch die via san cristoforo
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aus dem palazzo della ragione (zu padua) eine freskendarstellung eines X alias ...

don cojote
ein später abkömmling eines sehr "inoffiziellen" hispanischen zweiges des fränkisch-guelfischen geschlechts der ESTE und sozusagen ein urbild des advocatus diaboli

dhonau alias don cojote
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venezia: ?
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