die gesamtheit aller medien definiert, ja IST die welt nur daß es hier keinen sinn mehr macht von gesamtheit zu sprechen wir kommen so an die grenze der sprache überhaupt die grenze der sprache aber muß so etwas sein wie ein medium, über das wir nur in irgend einem religiösen sinn verfügen können und das uns aus unserer welt hinausführte
die welt gibt es nur als bühne; wer auf die welt kommt, muß seine rolle finden, spielen oder nicht spielen. (das NICHT-SPIELEN, im sinne von verweigerung, ist in dem universalen spektrum der weltbeteiligung nur eine variante von SPIELEN; hier ist übrigens SPIEL kein gegensatz von ERNST. wer auf der weltbühne mit forciert schwacher präsenz auftreten möchte, kann in diesem unterfangen durchaus erfolg haben. d. h. aber nicht, daß er NICHT MITSPIELT; er spielt nur anders – mit)
die welt ist selber das medium, das die information namens WELT (über)trägt
statuarisches oder wie kommt ein mensch auf die bühne und wie kommt er evtl. wieder herunter
was dhonau (und sein herrchen) schon seit geraumer interessiert, ist die frage, ob es entsprechend dem phänomen der legasthenie, dem gestörten verhältnis zur alphabetisch linearen abstraktion ["Der amerikanische Forscher Ronald D. Davis, der selber Autist und Legastheniker ist, zeigt auf, dass manche Legastheniker über ein ausgeprägtes räumliches Denken verfügen, welches geeignet ist, ein Vielfaches an Informationen aufzunehmen. Hingegen haben diese die Fähigkeit des linearen Denkens, welches beim Rechnen, Lesen und Schreiben notwenig ist, nicht gelernt. Abstrakte Begriffe, unter welchen sich diese Legastheniker nichts "vorstellen" können, führen zu Desorientierung, die sich in sehr unterschiedlicher Weise äußern kann. Davis beschreibt eine einfach anwendbare Methode, um solchen Legasthenikern das Lernen von abstrakten Begriffen und das lineare Denken beizubringen. Eine breitangelegte wissenschaftliche Überprüfung steht dazu jedoch noch aus." (zitat siehe)], ein phänomen gibt, das weder einen namen hat, noch natürlich erforscht ist, und einer störung im räumlich-anschaulichen abstraktionsvermögen gleichkommt (mit einem eventuell besonders ausgeprägten begriffsvermögen oder einer außerordentlichen disponiertheit oder auch geprägtheit in der alphabetisch linearen abstraktion) in dieser gegenüberstellung des räumlichen zur linearen abstraktion sehen wir schon die sich aufspannende gegensätzlichkeit von begriffs- und raumdenken. vielleicht ist darin auch ein grund angelegt für mein interesse für skulpturen (insbesondere statuen oder standbilder)