ich entband mich aus meinem eigenen traum wie eine hebamme ins freie hinaus hinaus...
ho, ich schlief in der seitenlage, und so, daß ich mit beiden flachen händen meinen kopf wie in einer schale hielt. mit dieser unterstützung war er so leicht, jetzt, in diesem traumaugenblick, wie noch nie. mein körpergeist war um mich herum und in mir, als gäbe es keine fragen mehr, wie wo und was. als wären fragen und antworten wie geschwister einer familie, die aus irgend einem unerfindlichen grund gar nicht mehr im streit miteinander lägen. das gibt es doch nicht, denke ich traumverloren. ho. so leicht alles ...
heute wissen wir, die eingeweihten (ha oder haha), daß das geistige ein aspekt dessen ist, was wir MATERIE nennen, nicht wahr?
welche relevanz hat eine solche erkenntnis, sofern es sich um eine handelt, ich meine, eine, die kritischen fragen standhält, eine, die von einer gewissen verifizierenden kraft getragen ist? erstens glaube ich, daß dem gattungsnarzißmus (des menschen) durch diese erkenntnis heilsam begegnet wird. zweitens leitet sich aus ihr ab, daß mit uns nicht der geist erst durch eine gleichwie von außen geschehene befruchtung des menschen durch "geist" in die welt gekommen ist. mit der von uns so bezeichneten "quelle" materie haben wir zudem etwas, das aus dem rein materialhaften (=uns zur bearbeitung zuHANDEN stehenden) des materiellen ausbricht, nämlich das, was abstrakt (also eben nicht bloß materialhaft) unserem zugriff (access) unterliegt und information genannt wird – und also unter geistig einzuordnen wäre. materie ist seinem heute von der theoretischen physik formulierten begriff nach keineswegs das, was wir landläufig unter materie als gegensatz zum abstrakt geistigen verstehen, sondern die hypothese, auf der alles, worüber gesprochen wird, ge"baut" ist. d. h. wir operieren immer unter annahmen, die sich in ihren technischen umsetzungen zu behaupten hat. die theoretische physik, wenn ich sie als interessierter laie richtig verstanden habe, ist eine zur großen meisterschaft gebrachte architektonik, deren fundament ein sich stets erneuerndes system von annahmen darstellt. annahmen, die als teilchen oder auch als materie-eigenschaften bezeichnet werden können. diese eigenschaften werden von beschleunigern gemessen. wobei das messen erst das erzeugt, was als das zu messende (nämlich diese teilchen) erscheint. in diesem logisch hermetischen zirkel haben wir das geheimnis alles SEINs reformuliert. mit uns, den wahrnehmend/messenden (maßsetzenden) wesen fällt die welt auseinander in die gegenständliche und geistig-schöpferische natur. dieses auseinander muß immer wieder neu besprochen und "gekittet" werden. die theoretische physik ist eine naturwissenschaft, die von philosophie kaum unterschieden ist. einstein und co haben ihre erkenntnisse durch das gewonnen, was gedankenexperimente genannt wird. gedankenexperimente sind ein spiel, das auf annahmen und schlußfolgerung beruht.
das QUADRAT ist viermal der rechte winkel, der rechte winkel ist eine ableitung, hört!, des freien falls, aus dem sich der abwurf der kokosnuß durch das armschwingende, greifhände habende dschungeltier namens AFFE ableitet. der affe lernt die senkrechte als die zielgerade linie. (auch wenn die waagrecht gerade linie, hallo, eine idealisierung unter absehung der gravitation darstellt. aus den geraden, die senkrecht zueinander stehen, man könnte auch lotrecht sagen, wenn wir den fall als ergebnis der gravitation nehmen, bekommen wir den rechten winkel als schnitt von maximal verschieden gerichteten geraden linien. die ideal geschlossene figur aus rechten winkeln stellt das quadrat dar. es ist das ergebnis dschungeläffischer existenz, der in die steppe getriebene affe wird zum hominiden, der in der weiten baumlichten ebene herumirrt mit seinen greifhänden und füßen, die in dem transfermedium (von-baum-zu-baum) dschungelbaumwelt ihren ursprung haben. das zielwerfende, (um)greifende tier trägt eine struktur in sich, die wir BEGRIFF nennen. bald wird die kokosnuß in treffenden begriffen ihre nachfolger haben, uaah! UUAAAH!!!
drücken Sie die play-buttons in beliebiger weise mit Ihren gar äffischen greifpatzerlein.
etwas der eigenen letzten einträge überdrüssig, ohne mich von ihnen distanzieren zu wollen, hat mir ein zufall ein bild von volker finke in die hände gespielt. dabei ist es gar nicht so sehr sein gesicht, das ich irgendwie so oder so finde, sondern mehr noch seine stimme, die sich mir bei seinem bild vergegenwärtigt. die nämlich mochte ich besonders. seit er nicht mehr trainer des fußballclubs freiburg ist, war sie so gut wie gar nicht mehr zu hören gewesen. nun ist er sportdirektor vom verliererclub köln geworden, und schon merke ich, wie meine gestimmtheit zu diesem verein umschlägt. gerade lese ich, daß er zwischenzeitlich in japan trainer gewesen war. aha, na ja, da mußte er wohl, nachdem er 16 jahre in freiburg gelebt und gearbeitet hat, für seinen berufsstand mehr als ungewöhnlich, dann offensichtlich ganz weit weg. und nun ist er wieder da in der — bundesliga. mit absicht (womit denn sonst?) habe ich das wort abgesetzt. denn langsam kann ich selbst es nicht glauben, aber damit ist ein nicht so kleiner, aber vor allem ein kontinuierlicher teil meines freizeitlebens, ein schreckliches wort!, bezeichnet. und zum glück gibt es solche protagonisten in diesem entertainment wie volker finke, die durch ihre person den nachweis erbringen, daß herz, verstand und dergleichen nicht kategorisch auf der strecke bleiben müssen, wenn man sich dieser kollektiven idiotie mit vergnügen hingibt und sich allen ernstes über mannschaftsausstellungen, taktik etc. mit anderen patienten stundenlang unterhalten kann. volker finke hat trotz der tatsache, daß er schon jahrzehnte in diesem gaga-metier unterwegs ist, immer noch und auch ganz besonders die ausstrahlung, die tassen vollzählig im schrank zu haben. ich meine, das müßte jetzt auch nicht unbedingt seitenlang referiert werden. aber es muß doch auch mal möglich sein, sich in aller halböffentlichkeit unterrelevant (ausgiebig vielleicht sogar) zu verhalten. das ist es, was dhonau, den frontmann meines blogunternehmens, wieder ins spiel bringt. es ist eine außerordentlich interessante übung, sich aus einer nur mittelprächtigen oder gar suboptimalen stimmung herauszuschreiben, indem man einfach nur lang genug irgendetwas tut, was einen nicht zu sehr beansprucht, ich meine energietechnisch. ich meine, schließlich könnte sich womöglich dereinst herausstellen, daß das hirn nur ein nebenfluß in allem geströme war, während man als käptn seines gefährts immer dachte, man beführe den amazonas, bis sich schließlich herausstellt, man hat sich einem kleinen rinnsal ergeben, das von allen wichtigen flußgöttern verschont geblieben und vielleicht gerade darum von außerordentlicher robustheit. äh, tschuldigung, habe gerade den faden verloren. ich hoffe, Sie finden selbst dorthin zurück, wo Sie sich zu hause fühlen ...