herr von scheußenbach ist das W im WW, oder wie das heißt? — es ist, als stünden ihm all Ihre W, Ihre WW, Ihre dingsbümser, meine verehrten damenherren, nicht wirklich zur verfügung, aber jetzt, mit einemmal denkt er, der verlorene baron, daß er gerade deswegen ein MENSCH ist, jetzt ist er sozusagen auf den letzten drücker ein wenig glückelich, wie er schon wieder anfängt, Ihre W Ihre WW eine damenherren, auf deren plastizität hin zu prüfen, er läßt sie gewissermaßen in seinen händen hin- und herrollen, der unverbesserliche von und zu tunichtgut
nach wochen eines stillstandes suchen wir einen symmetriebruch. es geht schlichtweg ums DASEIN: jeder mensch will verstanden (in seinem dasein für andere und von anderen) werden, sofern er nicht ein leid in sich trägt, für das er weder worte noch adressaten findet, also fängt er an sich unspezifisch aufs geratewohl oder auch in collisionsstellung auszudrücken (es geht dann also sozusagen erstmal darum, nicht verstanden zu werden), sodaß er anhaltendes rätselraten auslöse bei mitmenschen, die ihm sozusagen auf den leim gehen. dafür ist er in die relative verharrung gegangen, er weiß, er darf jetzt unter keinen umständen den eindruck erwecken, auch nur irgendetwas zu wollen. dieser verharrungsmensch ist voller lageenergie, die sich jederzeit auf irgendetwas, irgend jemanden richten kann
herr von scheußenbach ist das auge im taiphun, oder wie das heißt? — es ist, als stünden ihm all Ihre worte, Ihre wörter, Ihre dingsbümser, meine verehrten damenherren, nicht wirklich zur verfügung, aber jetzt, mit einemmal denkt er, der verlorene baron, daß er gerade deswegen ein MENSCH ist, jetzt ist er sozusagen auf den letzten drücker ein wenig glückelich, wie er schon wieder anfängt, Ihre wörter, Ihre worte, meine damenherren, auf deren plastizität hin zu prüfen, er läßt sie gewissermaßen in seinen händen hin- und herrollen, der unverbesserliche von und zu tunichtgut
das streiflicht der heutigen ausgabe der SZ hat mich, den zweiten chefredaktor der dhonau productions mit dem cognomen TAECHTOE (aus finnougrischem völkerwanderungshintergrund), heute spätmorgens, ein wenig erheitern können, weil es einmal nur mit einer prise esprit aufgeladen und nicht mit voller breitseite ins geistreiche kontor gezielt war, wo es um den neuen hertha-trainer alias rehakles (otto rehhagel) ging, als welcher er die griechische fußballnationalmannschaft mit preußischen tugenden zur europameisterschaft geführt, also ein ding der unmöglichkeit aus dem hut gezaubert hatte, und wohl für längste zeit der letzte deutsche gewesen sein dürfte, der zum ehrenbürger athens ernannt worden ist. jetzt arbeitet der fußballpensionär in berlin, dem spree-athen, bei einem heruntergewirtschafteten kickerklub, man könnte also sagen, einer paragriechischen unternehmung.
rehakles kommt und grenzt das anstehende problem gleich ein, und zwar derart, daß wir begreifen, wie sehr alle philosophie aus der immer unterrepräsentierten mitte der bevölkerung herkommt. er sagt, zitiert nach dem SZ-streiflicht: "Wenn das Schiff sinkt, und alle müssen helfen — da kann doch der Koch nicht kommen und sagen: 'Ich kann nur die Bratpfanne halten'"
nein, das geht nicht, und otto macht wie immer unmißverständlich klar, daß er der kapitän ist und niemand sonst.
das können griechen jedweden anstrichs überall in der welt gebrauchen: einen, der ihnen das ruder aus der hand nimmt und ihr schiff über stock und stein an allen sirenen vorbei, ja, wohin eigentlich, äh, vielleicht aufs trockene steuert.
wenn sie jetzt auch noch die verständnisvolle dreingabe brauchen, werden wir ihnen den gauck schicken, der wird sie daran erinnern, daß es neben dem sicheren preußisch abgesteckten festland vor allem um die freiheit geht, die aus allen menschen richtige griechen machen kann, und das heißt schließendlich, den lieben langen tag einen lieben langen tag sein zu lasssen und sich von den früchten zu ernähren, die einem das schicksal in den weg gelegt hat, oder so
da haut sich der ausgebrannte mitteleuropäische streßtechniker gleich selber eine backpfeife. er kanns nicht glauben, daß es neben dem erfolgspragmatismus auch noch andere lebensformen geben kann,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, zetbe in der sonne liegen und der welt irgendeine klimakatastrophe erklären wie sich früher die völker den krieg erklärt haben, mein gott, denkt da der grieche in unserem finnougrischen chefredaktor alias taechtoe: sagenhaft, das ist sagenhaft! die welt ist eine talkshow von talkshows, du kannst alles sagen, wenn keiner dir zuhört.
what elsa, das ist ein spiel in einer anderen sprache, in unsere sprache hinein.
wie kommt das sonst-noch, das ferner liefen hierher?
wer einmal einen menschen für sich entdeckt hat, einen von allen anderen menschen scheinbar übersehenen, der kann ermessen, was das heißt, etwas ganz aus seinen kontexten (bildzusammenhängen etc.) herauszulösen und für sich selbst zu gewinnen.
die schärfe eines begriffes gewinnt sich doch nur innerhalb von jenen gebrauchsweisen, die sich durchgesetzt haben, die überall kursieren. (loszulassen in diesem fall hieße vom sehen ins schauen zu gleiten). ein altes naives, aber nicht unschönes denken wünscht sich die absolute wahrheit zu finden, wenn es das, was es zu verstehen sucht, ganz ohne irgendein zutun, außerhalb je verschiedener zusammenhänge für und vor sich hat (das kantische ding an sich)
dahinter verbirgt sich die idee des unmittelbaren, des nicht von einem mittel, über das es zu uns kommt, gewissermaßen verfälschten.
da es aber eine solche mittellose rezeption nicht geben kann, im strengen sinn dieser logik, bleiben nur dialektisch vermittelte formen einer solchen unmittelbarkeit übrig. aus einem ähnlichen grund hat jedes reden über das echte etwas schales, auch über das vielzitierte authentische. aber gerade deswegen dürfen wir diese idee des unmittelbaren (wegen ihrer wichtigkeit in der entwicklung eines jeden jungen menschen zu einem erwachsenen) nicht aufgeben.
wenn sich, wie es die philosohie des sog. späten wittgenstein besagt, die bedeutungen eines wortes in seinen je verschiedenen gebrauchsweisen konstituiert, dann müßte ein wort jede bedeutung verlieren, wenn es ohne jeden gebrauch zu haben wäre, was strenggenommen ebensowenig möglich ist, wie etwas in seiner unmittelbarkeit aufzunehmen. aber immerhin sind konvergenzverfahren (annäherung) denkbar. wiederholen wir ein wort laut vor uns hinsprechend immer und immer wieder, mechanisch, so tritt ein effekt (im gelungenen fall) ein, der es uns schließlich ganz fremd erscheinen läßt (als wäre jede bedeutung von diesem wort abgefallen).
so kann beispielsweise im psychologischen der begriff des narzißmus als "kontextresistenz" interpretiert werden; wer sich ins nicht greifbare retten zu können glaubt, der scheut jedes what-elsa-leben, läßt alles sonst-noch außer acht
natürlich sind wir mit dieser what-elsa-philosophie des großartigenen unscheinbaren menschen, des übersehenen menschen, aber das ist sehr interessant, verdammt nochmal, in der nähe des star-stalking, denn der stalker, der seinen star stalken tut, der bezieht sich ja auf einen menschen, dessen kontexte nicht mehr einen konkreten menschen aus seinem umfeld betreffen, sondern auf eine mediale person, auf eine profession "person", jemanden, der von berufswegen eine person zur darstellung bringt, aber aber: dieses beziehen auf eine berufsperson, alias star, gerät beim stalker auf die ebene des konkret-persönlichen. es sind also das virtuelle und das konkret-persönliche überlagert, interferent, wie man auch sagt. sodaß wir jetzt vermuten können, das stalking gehöre eigentlich in den kreis der narzißtischen störungen
das alltägliche, besonders unbesondere (unserer what-elsa) UND das exzellente, feiertägliche des unbesonders besonderen (des stars) berühren einander und sind zugleich komplementär
a kind is a kind, a maa kind is a kind, a mann is a mann, und sie heißt elsann is a mann, und sie eißt els
und sie heißt sa
ißt elsa
lsa
sa
a
1offenes feld soll in diesem fall heißen, daß die hier auftretenden begriffe sozusagen in gebrauchsfremde (oder vielleicht besser noch: in "gebrauchsschwache") zusammenhänge gestellt sind, um eine nähe zu einem "nicht-gebrauch" herzustellen, um den widerspruch des gebrauchs im nicht-gebrauch in dem anflug eines näherungsverfahrens aufzulösen
wir wollen uns den begriffen gleichsam aussetzen; wir wollen sie, in der idee eines experimentellen rahmens, nicht benutzen, nicht sagen, sondern von ihnen gesagt werden. als wollten wir eine allerärmste variante von psychoanalyse herstellen, als wollten wir einen sprechakt schaffen, der die grenze zum "sprechgeschehen" aufhebt, als wollten wir irgendwie herausfinden, wie alle zeit in einem (un)tun verschwindet.
es werden mündige bürger gewünscht, politisches bewußtsein, medienkompetenz erstrebt, pflichtgefühl gelobt, die fähigkeit zur selbstorgansiation, gesellschaftstauglichkeit verlangt, aber auch einfühlsamkeitungsvermögen (da hat sich ja ein sprachl. ungetüm eingeschlichen), anteilnahme, großzügigkeit etc. sind werte, die hoch gehandelt werden.
mit einem wort, es geht um einen umfänglichen begriff vom erwachsenen menschen.
nun hören wir aber auch immer wieder, wie wichtig es sei, die verbindung zu dem "kind in sich" nicht verloren zu haben.
kind?
was ist ein kind? doch wohl ein mensch (abgesehen von der erstbedeutung des wortes, eine gewisse altersgrenze noch nicht überschritten zu haben), ein mensch also, der den schutzraum von allgemeiner fürsorge braucht; einerseits. andererseits auch ein mensch, dem allgemein zugebilligt wird, weniger antworten als fragen zu haben, und mit staunenden augen durch die welt zu gehen, ohne vorschnell dem verdacht der blödigkeit ausgesetzt zu werden, und sich nicht mit dem wissenden blick zu bewaffnen, den wir uns schon in der schule angewöhnt haben, um im fall eklatanter wissenslücken vom lehrer nicht aufgerufen zu werden
wieviel kind können Sie sich noch leisten, liebe dhonau-besucher? wieviel schutzloses staunen an den tag legen?
mit einem gewissen stolz dürfen wir, von den dhonau-werkstätten, verkünden, daß letzte umfragen ergeben haben, daß unsere follower in diesem besonderen fall vorausgehende sind.
es werden mündige bürger gewünscht, politisches bewußtsein, medienkompetenz erstrebt, pflichtgefühl gelobt, die fähigkeit zur selbstorgansiation, gesellschaftstauglichkeit verlangt, aber auch einfühlsamkeitungsvermögen (da hat sich ja ein sprachl. ungetüm eingeschlichen), anteilnahme, großzügigkeit etc. sind werte, die hoch gehandelt werden.
mit einem wort, es geht um einen umfänglichen begriff vom erwachsenen menschen.
nun hören wir aber auch immer wieder, wie wichtig es sei, die verbindung zu dem "kind in sich" nicht verloren zu haben.
kind?
was ist ein kind? doch wohl ein mensch (abgesehen von der erstbedeutung des wortes, eine gewisse altersgrenze noch nicht überschritten zu haben), ein mensch also, der den schutzraum von allgemeiner fürsorge braucht; einerseits. andererseits auch ein mensch, dem allgemein zugebilligt wird, weniger antworten als fragen zu haben, und mit staunenden augen durch die welt zu gehen, ohne vorschnell dem verdacht der blödigkeit ausgesetzt zu werden, und sich nicht mit dem wissenden blick zu bewaffnen, den wir uns schon in der schule angewöhnt haben, um im fall eklatanter wissenslücken vom lehrer nicht aufgerufen zu werden
wieviel kind können Sie sich noch leisten, liebe dhonau-besucher? wieviel schutzloses staunen an den tag legen?
mit einem gewissen stolz dürfen wir, von den dhonau-werkstätten, verkünden, daß letzte umfragen ergeben haben, daß unsere follower in diesem besonderen fall vorausgehende sind.