irgendwann fängt ein wort oft genug wiederholt von selbst an zu laufen
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drei filme, ein großes unternehmen: wir wollen uns neu versuchen
»„Dreileben“ heißt der Ort, an dem Dominik Graf, Christoph Hochhäusler und Christian Petzold eine Geschichte in drei Teilen erzählen. Um Liebe, Hass und Tod geht es. Und um die Frage, wie man das Medium Fernsehen in Hochform bringt. «
nicht daß das faz.net-zitat so außergewöhnlich zitierungswürdig wäre, aber immerhin trifft es die angesprochene sache insofern, als diese drei gestern ausgestrahlten prismenhaft ineinanderspiegelnden filme etwas unternehmen, was für das medium fernsehen mehr als außergewöhnlich ist, und die frage nach der quote derart ins hintertreffen gezirkelt hat, daß der zuschauer, wenn er denn selber so in hochform war wie jenes 4 bis 5-stündige projekt, sich in allen facetten des menschseins herausgefordert sah. im diesem ersten ("Etwas Besseres als den Tod" v. christian petzold) der drei filme wurde die geschichte erzählt eines medizinstudenten, der in einem krankenhaus arbeitet als praktikant oder etwas dergleichen und dort wirkt wie einer, den es überall, wo er ist, eher zufällig hinverschlagen hat, und der in seiner staunend wortkargen art wie ein ständiger zeuge des augenblicks wirkt. er redet wenig und sieht alles. kein wunder also, daß er etwas erlebt, kein wunder auch, daß sein chef einen narren an ihm gefressen hat und daß er seine schöne tochter auffallend gern in dessen gegenwart zu sehen scheint. doch dann geschieht etwas ganz anderes, ein apartes migranten-mädchen wird von einem anonymen regisseur in den film eingeschnitten, füllt das bild aus, ist nicht mehr fortzudenken und übernimmt die hauptrolle. jetzt wird nur noch geliebt, es gibt nichts anderes, bis sie, die als zimmermädchen in einem hotel arbeitet, die ärmel aufkrempeln will: ab sofort soll der student wieder studieren, jedenfalls, wenn sie sex gehabt haben — und vor allem muß auch auf die golfparty gegangen werden, auf die sie der chefarzt und seine schöne tochter eingeladen haben. der junge hingebungsfähige student will dort aber nicht hin, und das mißversteht das erlebnishungrige mädchen vom gesellschaftlichen rand nicht, sie denkt, sie sei der grund, warum er nicht dort hinwill, nämlich weil er sich ihretwegen schäme. schließlich landen sie auf der party, für die sie sich etwas daneben in schale geworfen hat, um es jedenfalls dann doch zu schaffen, daß er in die distanz geht und sich auf die chefarzttochter konzentriert, da die quasi schon auf seiner bettkante platz genommen hat, welchjenige wie eine metapher über den partyzelten des golfplatzes schwebt, wo man nur noch nach den häppchen greifen muß, die einem die privilegierte welt in umstandsloser nüchternheit entgegenstreckt. da kommt der mädchenmörder, dessen gesicht wir schon in sekundenaufnahmen wie ein verfolgtes tier auf der flucht in einigen wenigen eingestreuten szenen gesehen haben, ins spiel. da beginnt der erste film an aufzuhören: wir sehen den jungen mann mit der tochter ins trostlose happyendchen fahren, als aus dem radio jenes lied kommt, das wir schon zuvor in einer liebesszene mit dem migrantenmädchen gehört haben: cry me a river ... ein melancholischer barjazz, schmerzlich schön am rande zum kitsch, wie dieser film selber, der nur durch seine wortkarge nüchternheit davor bewahrt ist, tatsächlich kitschig zu sein, sondern sogar ganz das gegenteil, dem leben, von dem er erzählt, das zu lassen, was jeder erkennt, dem es noch überhaupt um irgendetwas geht bei all den belanglosigkeiten, mit denen wir andauernd umstellt werden, nämlich eben, daß es immer und vor allem gerade dann um etwas geht, wenn das keiner mehr zu sehen scheint oder sehen will ...
in diesem film ringt die "romanliebe", das hohe lied der liebe, das ewige um seiner selbst willen geliebt sein wollen mit der tatsächlichen bedürftigkeit realer menschen in ihren jeweiligen sozialen verortetheiten. im spiegel der hohen tonlagen werden menschen, die auch in der liebe ums überleben kämpfen, gerne in unterschwelliger verächtlichkeit gezeichnet. in diesem film aber schlägt sich der widerspruch zwischen, sagen wir mal, der realen und der hohen liebe zu jenem raum auf, in dem sich unsere beziehungen zu bewähren haben. das macht die sache ungeheuer anregend und spannend
„Ich wollte mal von außen auf das Thrillergenre schauen, ich wollte eine Story finden, die wie von einem anderen Autor/Regisseur ist, einem Regie-Alter-Ego von mir sozusagen, der mit Thrillern nicht so recht etwas anfangen kann, sondern dessen Filmographie nur aus kleinen Beziehungsgeschichten besteht.“ " siehe hier
im zweiten film rückt der mädchenmörder (ausgezeichnet gespielt von stefan kurt), der auf der flucht ist, da er offensichtlich, was der erste film nicht beantwortet hatte, schon einmal in polizeilichem gewahrsam, wie das so schön heißt, gewesen war, und jetzt in irgendwelchen deutschen wäldern herumstreift. womöglich handelt es also, wie der film an dieser stelle noch nicht explizit gemacht hat, um einen noch nicht verurteilten, des mädchenmords verdächtigen mann. der zweite film (dominik grafs "Komm mir nicht nach") erzählt, wie eine polizeipsychologin zum zwecke ihrer fachspezifischen recherchen (um ein täterprofil des flüchtigen zu erstellen) in diese gegend reist, und bei einer langjährigen freundin, die dort in der nähe mit ihrem mann (einem schriftsteller) wohnt, unterkommen kann. jetzt verlagert sich aber die geschichte auf die beziehung zu ihrer freundin. wieder gerät der fall des vermeintlichen mädchenmörders ins marginale ... wieder geht es sozusagen auf dem hintergrund dieses kriminalfalles um liebe und menschliche beziehung: die freundinnen fangen an in alten erinnerungen zu schwelgen. es geht schnell um einen mann, den sie scheinbar beide, wie man heute so schön unschön sagt, auf dem schirm hatten. dabei ist es eher unwichtig, daß beide nicht so richtig an den mann haben herankommen können, sondern daß das vertrauensverhältnis, das eine so enge freundschaft beinhaltet, zwischen den beiden sich als nicht begründet herausstellt. solche fragen gehören eher zum unkommunizierten teil ihrer freundschaft, was besonders dann habhaft wird, als die psychologin zu dem mann ihrer freundin in "kußnähe" kommt und dabei den blick streift ihrer freundin, die das aus einer gewissen distanz beobachten muß. jetzt wird zwar die "bewegung" zu dem ehegatten der freundin abgebrochen, aber der eigentliche riß offenbart sich als der in der frauenfreundschaft: jetzt erst, mit diesem riß, bekommt diese beziehung etwas reales; und auch wenn diese beziehung der frauen zueinander auf falschen voraussetzungen beruht zu haben schien, gewinnt sie mit diesem riß eine wahrheit, die den boden für jede bewertung entzieht. eine beziehung wird nicht hergestellt von irgendwelchen programmen, sondern verhindert, könnte man auch sagen
der dritte film, hochhäuslers "Eine Minute Dunkel"
warum ungarn? warum budapest? die leicht disparate auswahl an fotos gibt womöglich wieder, daß einen dorthin nur ein leichter überdruß an unserer optionalen welt überhaupt hingetrieben haben kann. so quasi, irgendwo muß man ja mal hinfahren, hauptsache weg. der clou ist, daß man sich wieder anfängt auf die eigenen vier wände zu freuen. aber dann war es auch noch so was von knallschwülheiß, sowohl in buda, als auch in pest, daß meine frau immer wieder ausrief: ich halt' s hier nicht aus. irgendwann wußte ich nicht mehr, meint sie eigentlich budapest, das wetter, die umstände oder mich oder den einen, der immer in shorts zum frühstück gekommen war und aussah, wie ich mich mir einen ehemaligen fußballprofi vorstelle, mit nicht nur für sein alter phantastisch geformten beinen. mir wäre das naturgemäß gar nicht aufgefallen, weil ich mehr mit eigenen, für diese welt nur bedingt geschaffenen beinen beschäftigt war, um nicht über sie stolpern. aber jedesmal bei seinem erscheinen im frühstückssaal zog der kaffeebraune trocadero die blicke der aufparadierten weiblichkeit inklusive meiner begleiterin auf sich. ich wollte schon aus protest meinen aparten ansatz eines bierbauches ausstülpen, um ein wenig aufmerksamkeit zurüchzuerobern, aber dann entschied ich mich doch, einfach weiter an meinem furztrockenen ungarischen brötchen solange herumzukauen, bis ich meine frau sagen hörte: vergiß nicht das runterschlucken. und das tat ich dann einfach.
andererseits, wenn ich jetzt nochmal die bilder anschaue, denke ich, mein gott, wo sind all die ungarn geblieben, von welchen sie heute im deutschen fernsehen berichtet haben: all diejenigen, von denen mehr als die hälfte an übergewicht zu leiden (vergessen) haben. jetzt hat die ungarische regierung allen ernstes eine art junkfood-steuer eingeführt, um endlich den eu-standart zu erfüllen und das ganze durch eine entsprechende quote an magersüchtigen auszubalancieren. die einzig adäquate antwort auf den kapitalistischen auswahlwahn (die optionale vieleheit ist das geschäft des einzigartigen individuums) kann nur ein gemeinschaftliches kotzen sein in jene einkaufspassagen hinein, wo wir tagtäglich durchgeschleust werden, um endlich so unempfindlich zu werden, daß wir es überall gleich wenig oder gleich gut aushalten und es aber eh wurscht ist, von wo aus wir in die therapie gehen ...
(I) — das budapester parlament an der donau
(II) — muß einer gesehen haben
(III) — schattenriß eines reiterstandbilds (prinz eugen von savoyen; burgpalast)
(IV) — aus dem iparművészeti múzeum (kunstgewerbemuseum)
die barbaren, das waren bei den alten griechen diejenigen, die (das ist der lautmalerische anklang der wortbedeutung) unverständlich redeten und die sich also fremd anhörten. auf diese weise, das ist wie beim wort ausländer heute, sind erst mal alle, die nicht einheimisch sprechen, in einem topf. wir würden (in anderen zusammenhängen sagen können: die (kauder)welsch sprechen. aus diesem phänomen des aus der perspektive einer vorherrschenden kultur (der römer) barbarisch fremden sind die germanen (und diese ihre bezeichnung) hervorgegangen. das waren zunächst auch nur die (auch sehr verschiedenen) stämme jenseits des limes (des römischen schutzwalls), die in für sie unzugänglichen regionen, sagen wir hinter sumpfwäldern, hausten, die nicht besetzt werden und auch anders nicht oder nicht so ohne weiteres in ihre "leit- oder führungskultur" eingeliedert werden konnten, daher blieben sie trotz der tatsache, daß sie einzelne stämme und stammesführer für ihren militärischen apparat dienstbar machen konnten, immer unrömisch, in ihren augen unzivilisert. aber wie immer haben die menschen vor allem vor denjenigen, die sich ihnen selbst gegenüber als resistent erweisen, auch gehörigen respekt.
so leitet sich daraus auch ab, daß, wer sich bei aller bereitschaft, sich in sublimere formen des zusammenlebens einzuüben, sich seines "barbarischen" ursprungs erinnert, noch mehr, der sich in einer wie auch immer bejahenden weise auf sein herkommen beziehen kann, ohne dorthin zurückzuwollen, der wird zu einem tragfähigen und belastbaren sozialen selbstbewusstsein kommen können. der ursprung des germanischen, im weiteren des deutschen liegt also, könnte man pointiert sagen, auch in der "paranoia" der weltmacht roms, aus deren perspektive alle jenseits des limes GERMANEN waren – eine komplexitätsreduktion, eine vereinfachung, ein kampfbegriff. zu jeder identitätsbildung gehört offenbar ein externer blick. das, als was du giltst, als was du angeschaut wirst, gehört zwangsläufig in den prozess jeder (sozialen) identitätsbildung. nur wenn wir das verstehen, können wir offensiv mit den gesellschaftlich bedingten kränkungen, mit unseren sozialkomplexen in unserem "vorindividuellen gepäck" umgehen. du bist auch das, was andere in dir sehen, das gehört auch in deinen einfluß- und geltungsbereich, auch; gerade wer sich dadurch nicht festlegen lassen will, muß das vor sich selber, paradoxerweise, anerkennen, meint dhonau
die kommentare:
nalu, 6. Feb 2010, 22:51 und daher mögen die menschen ihre masken ja so sehr, von denen sie wissen, dass diese gesehen werden, denn die sehen ja immer gleich aus, von außen, von innen, da passiert ja nix, da gibts kaum überraschungen, wie fein, und das macht dann den idioten aus, und den star, der die masken schneller wechselt als man sehen kann, oder sie verliert und neue findet, bis man sich fragt, was ist das eigentlich, eine maske, und was ist darunter, oder natürlich: davor
dhonau, 7. Feb 2010, 00:06
und die bedeutung von persona ist ja maske, nicht wahr.
tomm tiefer, 7. Feb 2010, 00:10
ach was?
dhonau, 7. Feb 2010, 00:15
yes!
tomm tiefer, 7. Feb 2010, 00:22
krass
dhonau, 7. Feb 2010, 08:39
ja, ...
weil dadurch der "zwiebelaspekt" (von menschlicher persönlichkeit) klar wird, der besagt, daß ein mensch, wenn er aller verkleidung/maskierung entledigt ist, nicht der echte, sondern ein geschichtsloses u. gesichtsloses etwas, ein gar nichts, dabei herauskommt.
die art, wie ein mensch sich zeigt und versteckt (hält) – das ist persona.
auch der fasching/ die faßnacht/ der karneval gibt den menschen ja die möglichkeit, verborgene bzw. versteckte bzw. geheimgehaltene bzw. unterdrückte, nicht gesellschaftsfähige aspekte der eigenen persönlichkeit zu leben bzw. zu verraten.
der mensch ist das sich schämende (des sich seiner blöße bewußte) wesen, das in der sozialen wirklichkeit (in der sphäre von mit-, neben- und gegeneinander) lernt, sich bedeckt zu halten, strategisch zu operieren, usw.
das wird zwar oft kritisch betrachtet. wer das aber gar nicht tut, wirkt distanzlos, schutzlos, tölpelhaft, IDIOTISCH
all diese aspekte, glaube ich, verdeutlichen den semantischen zusammenhang der ursprungsbedeutung von MASKE mit dem heutigen gebrauch von PERSON
wie kommt jetzt das roche-thema hierher? – von und zu, wahrscheinlich!
völlig überflüssig, sich irgendwo, außer vielleicht in inbegrifflichen halböffentlichkeiten, als leser charlottens zu outen, nein, doch, soweit ist herr von und zu noch nicht, wie er sagt, er muß erst noch ein seminar belegen in einer halbuniversität, wo blaues licht in den hörsaal dimmert, um sich, sagen wir mal auf VORDERMANN zu bringen (um eine sattsam aus dem rennen gekommene wendung ihrer schließlichen bestimmung zuzuführen). he, schreit, der prekäre edelstudent von der kanzel herunter, nachdem der professore sich außerstand erklärt hat, das mikrofon zu lutschen, he, ihr laffen, schreit er zu den halbnackten im auditorium, von jetzt an gilt, alles, was geschieht, wird SEX heißen. denn, wie unsere göttin charlotte verkündet hat, ist dies die einzige möglichkeit, DAS ALLES auszuhalten, wenn es nämlich unter diesem titel segelt — über das weite endlose meer alles seins
wie kommt jetzt das roche-thema hierher? – von und zu, wahrscheinlich!
völlig überflüssig, sich irgendwo, außer vielleicht in inbegrifflichen halböffentlichkeiten, als leser charlottens zu outen, nein, doch, soweit ist herr von und zu noch nicht, wie er sagt, er muß erst noch ein seminar belegen in einer halbuniversität, wo blaues licht in den hörsaal dimmert, um sich, sagen wir mal auf VORDERMANN zu bringen (um eine sattsam aus dem rennen gekommene wendung ihrer schließlichen bestimmung zuzuführen). he, schreit, der prekäre edelstudent von der kanzel herunter, nachdem der professore sich außerstand erklärt hat, das mikrofon zu lutschen, he, ihr laffen, schreit er zu den halbnackten im auditorium, von jetzt an gilt, alles, was geschieht, wird SEX heißen. denn, wie unsere göttin charlotte verkündet hat, ist dies die einzige möglichkeit, DAS ALLES auszuhalten, wenn es nämlich unter diesem titel segelt — über das weite endlose meer alles seins