idiotisch:
...mann in bio-tonne ...
oh!
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tischlein tischlein ...
| | sag mir warum regnet
es da draußen auf
der straße und macht
den asphalt so nass, dass sich
alles darin doppelt
und warum ich
jetzat obwohl ich
doch gar keine lust nicht
habe in die tasten blogge?
tischlein tischlein wie du weißt
such ich meinen geist
doch du willst
bei allem rücken dich vor
mir nicht bücken, drum tret ich
dir jetzt an dein bein
du blödes schwein | |
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das mädchen + das so unverständliche wie aufregende buch
dhonau hat sich als kleiner junge in der welt der buchstaben vor lauter aufregung verlaufen, da gabs kein positiv-negativ, aufregung war aufregung und sonst garnix. diese buchstaben, die sich zu worten formten, die wie wege waren, auf denen wir je uns schon befanden, irgendwoher kommend, irgendwohin gehend, eine seltsame mischung aus fremd und vertraut. mit diesen worten waren wir gekommen, und eine dunkle ahnung beschlich einen, mit diesen worten würden wir auch verschwinden. und dann gab es diese so schön fremd riechenden bücher, die aufzuschlagen einem versprach, in geheimnisse eingeweiht zu werden. und über allem lag der seltsame geruch dieser blätter. als dhonau sich einmal unversehens in der schulbibliothek wiederfand, weil dies mädchen da hineingegangen war, von dem dhonau nicht hätte sagen können, was an ihm ihn so faszinierte. es war nicht schön, nicht häßlich, aber besonders in einem fast wörtlichen sinn: so ganz und gar für sich, nicht abgesondert, sondern besondert, wenn man das sagen könnte. diesem mädchen war dhonau gefolgt. gefolgt – auch so ein seltsames wort. dies mädchen und diese bibliothek, beide zogen dhonau an und entzogen sich ihm zugleich. so viele bücher auf einem haufen! eins, das dhonau sich gegriffen, hieß "3 studien zu hegel", der autor adorno. ein fürchterlich kluger mensch, wie dhonau heute meint, ein großartiges muttersöhnchen, immer schon fürchterlich alt und fürchterlich klug gewesen, fürchterlich mindestens ebenso wie klug. als dhonau damals in dies buch hineinschaute und wahllos in den seiten las, da war alles so unverständlich, und in diesem absoluten nicht-verstehen ist dhonau mit einem mal so leicht geworden, so unerklärlich leicht, als wäre dies alles hier die welt selber, die einen ausspuckt und auffängt zugleich; hallo! – ist es ihm von überall her in den ohren geklungen. hallo! zu dem mädchhen damals hatte dhonau in einer eingebung gesagt, auf ein anderes buch zeigend, das er sich ebenso wahllos herausgegriffen hatte, schau her! – da ist das mädchen an seine seite getreten und hat mit ihm in das buch hineingeschaut, und es war zu riechen und zu spüren. ein aufregendes, zartes und doch auch pralles buch, das wir da vor uns hatten ... was aber war das nur für ein buch gewesen? |
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kunst und teufel
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die stimmlose bestimmerin und die (auf) sich selbst hörende sprache
| | wie wäre es, wenn du ihr hölfetest, ihr, die da über uns sitzet und thronet, ihr, der kampflosen kämpferin? "sag, AUCTORITAS, wie kann ich dir hölfen, da du doch nicht aufHÖREN kannst zu beSTIMMEN?" | |
| | da aber ging die sprache um – und du höretest die sprache, die da eine große verlaut(bar)ung war:
"geHORCHE!" | |
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die alte v. mozart
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